vorbereitung

2. Wo leben Bakterien?

Auf unserem Planeten leben also sehr viele Bakterien. Hier ist ein kleiner Überblick wo sie überall leben. Jede Bakterienart ist spezialisiert auf ihre spezifische Umgebung. Gewisse mögen es beispielsweise richtig heiss und leben in heissem Quellwasser, andere mögen es sehr kalt und leben im arktischen Eis.

Boden: Bodenbakterien stellen im Boden Nährstoffe her für die Pflanzen, stabilisieren die Bodenstruktur, verbessern die Wasserspeicherung in der Erde (wichtig zu Zeiten des Klimawandels) und fördern das Pflanzenwachstum. Das Pflügen vom Acker und Herbizide/Pestizide schaden den Bodenbakterien.

Tiere: Bakterien leben in und auf Tieren. Auch in und auf uns Menschen. Die meisten Bakterien leben in Symbiose mit uns. Und sie zersetzen Kadaver.

Gestein: Bakterien als winzige Minenarbeiter; sie lösen wertvolle Metalle wie Nickel, Zink oder Kupfer aus dem Erz. Dies wird Biomining genannt und kommerziell genutzt in Minen.

Ozeane: Viele Bakterien leben im Meer. Mikroplastik beispielsweise regt das Bakterienwachstum im Meer an und verändert damit das Gleichgewicht des Kohlenstoffkreislaufs im Meer (zu Ungunsten der Fische und Pflanzen).

Pflanzen: Bakterien und Pflanzen leben in Symbiose. Bakterien helfen abgestorbene Pflanzen zu zersetzen und führen die daraus entstehenden Nährstoffe wieder dem Boden zu.

Arktisches Eis und Wolken: Die in der Antarktis lebenden Bakterien verdauen Methan und funktionieren so wie ein einzigartiger Biofilter.

one health

One Health (WHO): Die Tatsache dass Menschen, Tiere und Pflanzen dieselben Mikroben beherbergen ist im WHO Modell ‚One Health‘ ausgedrückt. Nur wenn wir die Pflanzenwelt, Tiere und Menschen zusammen betrachten, können wir bakterielle und virale Krankheiten in den Griff kriegen.

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